Warum Selbst- & Zeitmanagement?

Heute möchte ich euch einen kurzen Einblick darüber geben, wieso ich mich entschieden habe mich in diesem Magazin u.a. auf Selbst- & Zeitmanagement zu spezialisieren.

Meine Geschichte

Ich bin schon zeitlebens ein großer Freak, was Planung angeht. Egal ob digital, in altmodischer Form mit Papierkalender, egal ob Freestyle geplant, oder mit Sinn und Verstand – ich habe schon alles probiert.

Als nun unser neues Familienmitglied die Welt erblickte, wurde mir sehr schnell klar, wie wichtig es zukünftig sein würde, dass wir unsere Zeit im Griff haben würden.
Wir hatten schon lange einen digitalen, gemeinsamen Kalender und haben diesen auch ordentlich gepflegt.
Nun kam aber die kleine Maus dazu, die für ihr sehr junges Alter nun doch schon eine recht überzeugende Anzahl an Terminen mitbrachte.
U-Untersuchungen, Freunde, die sie kennenlernen wollten, Omas und Opa, Tante, Onkel – alle wollten das kleine Menschlein regelmäßig sehen. Dazu kamen ungeplante Termine wegen Krankheiten oder spontanen Besuchen.

Nun legten wir also Termine für die kleine Prinzessin an – und recht schnell merkten wir: Moment! Das klappt gar nicht “einfach so”.
Obwohl ich zuhause gewesen bin, brauchte ich hier und da die Hilfe vom Mann – und bei dem ein oder anderen Termin wollte / musste der Vater des Kindes auch dabei sein.

Und dann kam das Selbstmanagement!

Wir verstanden: einfaches Zeitmanagement reichte hier nicht mehr auf – bevor wir unsere Termine auf die Kette kriegen wollen würden, war es wichtig uns selber zu managen.

Es galt nicht nur darüber nachzudenken, wie mein Zeitmanagement aussah, auch das Zeitmanagement vom Mann und der Tochter musste ich künftig mit bedenken.
Ich selber musste außerdem lernen, wie ich mich am besten selber organisierte, damit ich mit einem kleinen Kind – das gerne passend zur Abfahrt Hunger, Durst oder volle Windeln hatte – trotzdem pünktlich zu Terminen erschien.

Für mich war außerdem sehr schnell klar, dass Ich habe ein kleines Kind keine Ausrede für mich sein würde, ohne Make Up aus dem Haus zu gehen, oder unpünktlich zu sein.

So hieß mein Selbstmanagement anfänglich einzig und allein Methoden zu entwickeln, wie ich Dinge wieder tun konnte, die mir früher “einfach” von der Hand gegangen waren.

Und – ich glaube da nehme ich kein Pointe vorweg – jedes Mal, wenn sich eine Routine entwickelt hatte, entschied das Kind seine Routine zu ändern und ich war wieder daran, mein Routine zu überdenken.

Zurück ins Jetzt!

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schnell und schmerzhaft wir in den letzten 24 Monaten lernen mussten, wie wichtig es ist, sein Selbstmanagement und Zeitmanagement auf die Kette zu bekommen.

Heute – die Kleine wird bald 2 Jahre und geht gut ein Jahr in die Krippe – haben wir einen sehr guten Modus gefunden, mit dem wir zurechtkommen.

Es stellte sich heraus, dass das Selbstmanagement wirklich nur von jedem selbst übernommen werden konnte; es half nichts, wenn wir versuchten uns gegenseitig zu helfen, oder dem anderen Tipps “aufzudrängen”. Was für mich funktionierte, musste für meinen Mann noch lange nicht klappen.

Das Zeitmanagement hingegen war etwas, was viel besser klappte, wenn wir es gemeinsam anpackten und uns engmaschig absprachen.

Da wir beide recht disziplinierte Menschen sind, was Planung angeht, fanden wir schnell einen guten Rhythmus und es stellte sich heraus, dass wir richtig gut darin waren.
Freunde, die lange vor uns Kinder bekommen hatten, hatten lange keine so guten “Ergebnisse” erzielt, wie wir.

Her mit der Lektüre

Irgendwann fand ich mich Abends dann bei einem Buch zum Thema Selbstmanagement wieder und stellte fest: das ist mein Ding!
Ich las und las und hörte – und es zeigte sich immer mehr: ich habe die Lösung zu einem Problem, das viele von uns haben.

Wie komme ich gut organisiert durch das Leben mit Kind, Job, Familien, Freunden und Hobbys?

Am Ende.. Dieses Magazin wurde geboren.

Ich möchte euch helfen, eure Leben so aufzubauen, dass ihr – egal in welchen Alter eure Kinder sind – gut organisiert durch den Alltag kommt. Ich möchte euch Wege aufzeigen, wie ihr mehr Lebensqualität mit wenigen Handgriffen bekommen könnt. Außerdem möchte ich mit euch Techniken durchgehen, die euch im Job die Möglichkeit bieten, effektiv wie nie zu sein, euch weiterzuentwickeln und eurem Chef zu zeigen, dass die Vorurteile: “Er / Sie hat jetzt ein Kind.. Das wird nix mehr!” vollkommen unbegründet sind.

Und ergänzend..

…möchte ich noch einige andere Themen mit behandeln, die mir am Herzen liegen, weil ich weiß, dass sie viele Frauen betreffen.
Ja, sehr speziell, weil dieses Magazin sich an Frauen und Männer wendet, aber der Wiedereinstieg in den Job / Teilzeitfalle / Altersarmut sind größtenteils Probleme von Frauen. Leider.

Zum Glück haben viele von uns aber tolle Lebensgefährten, die ihre Partnerinnen unterstützen – und genau deshalb gehören diese Themen hier her. Denn am Ende ist es wie mit der Verhütung: Frauen kümmern sich meistens darum, aber das bedeutet noch lange nicht, dass die Männer sich aus der Verantwortung stehlen dürfen.
Ein toller Mann / Freund / Vater / Lebensgefährte unterstützt seine Frau in diesen kritischen Bereichen.

Und hier bin ich.

Nun hoffe ich, dass ich euch verständlich machen, warum mich diese Themen gefesselt haben – und auch noch heute fesseln.
Warum ich jede Notiz im Netz verschlinge und mein Wissen gerne – etwas für unsere Situation als berufstätige Eltern aufbereitet – an euch weiter geben möchte.

Gemeinsam rocken wir alle Herausforderungen, die auf uns zukommen 💪🏻!

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Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Kennt den täglichen Kampf zwischen Vollzeitjob, Kind, Mann, Familie & Freunden. Möchte sich austauschen und vor allem eins: HELFEN.

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