Gesundheit

Resilienz – wie man an Krisen wächst

In der vergangenen Woche habe ich euch ja bereits einen Einblick darüber gegeben, was Resilienz genau ist.

Wrap-Up

Kurz zusammen gefasst kann man sagen: Resilienz ist das Immunsystem der Seele und Menschen, die resilient sind, haben die Fähigkeit aus Krisen jedweder Art gestärkt hervor zu gehen. Menschen, die weniger resilient sind, verzweifeln, zerbrechen und erkranken hingegen häufiger, wenn (persönliche) Krisen sie einholen.
Eine genauere Definition findet ihr aber, wie gesagt, in dem Beitrag von letzter Woche Freitag.

Wie man an Krisen wächst.

Informiert man sich genauer darüber, wie sich resiliente Personen verhalten, trifft man immer wieder auf die folgenden Schlagworte (nach Reivich & Shatté):

1 – Optimismus

Aus meiner Sicht der wichtigste und bedeutendste Punkt, durch den sich resiliente Personen auszeichnen.
Um eine Krisensituation zu meistern, ist es unabdingbar positiv in die Zukunft zu schauen, positiv gestimmt zu sein und sich selber ein positives Gefühl gegenüber zu haben.

2 – Zukunftsplanung

Wenn man in einer (persönlichen) Krise steckt, ist es unbedingt wichtig fest (und positiv gestimmt) in die Zukunft zu blicken.
Die Krise geht vorbei und ich werde wieder glücklich sein, in einiger Zeit“.
In dunklen Zeiten ist es wichtig die Zukunft zu sehen und zu spüren. Nur so kann man sich selber aus der Krise helfen.

3 – Akzeptanz

Situationen im Leben zu akzeptieren ist wichtig für das voranschreiten des (Lösungs-) Weges.
Um Situationen zu verbessern, muss man akzeptieren, dass negative Ereignisse passieren – das ist das Leben.

4 – Die Opferrolle verlassen

Wichtig ist es in allen Situationen die Opferrolle zu verlassen und zu erkennen, dass man selbst zuständig und verantwortlich ist für das vorankommen aus Situationen, die das Leben negativ beeinflussen. Die Opferrolle hält einen in der negativen Situation.

5 – Netzwerke

Resiliente Personen haben im Umfeld (meistens) eine (mehrere) Person(en), auf die sie sich zu 100% verlassen kann. Tiefes Vertrauen und der Rückhalt sind ein wichtiger Punkt.

6 – Handlungskontrolle

Basierend auf dem Selbstvertrauen und Vertrauen in sich haben resiliente Personen auch in Krisensituationen eine starke Handlungskontrolle. Selbst in schwierigen Momenten sind sie in der Lage die Macht über die Situation zu behalten und geben die Kontrolle nicht ab.

7 – Lösungsorientierung

Es ist Licht an jedem Ende eines Tunnels; darauf gilt es sich zu konzentrieren. Lösungen finden sich auf verschiedene Wege und es ist wichtig diese zu sehen und anzugreifen. Nur so lassen sich Probleme lösen.
Durch die vorherig genannten Punkte lassen sich Lösungen für resiliente Personen nun einfacher umsetzen.

Ist Resilienz erlernbar?

Die Antwort hier ist recht einfach und simpel: Ja.

Dazu muss aber gesagt werden, dass ein Umdenken hier nicht einfach wird. In Stresssituationen wird es immer schwierig für negativ denkende Personen sein auf einmal optimistisch nach vorne zu blicken.
Sich aus der Opferrolle zu lösen kostet Kraft und viel Willen, den optimistische Personen “von Haus aus” haben.

Immer wieder habe ich auf verschiedenen Seiten gelesen, dass Resilienz am einfachsten mit Hilfe eines Therapeuten “erlernt” werden kann.
Da ein Umdenken tief im Inneren erfolgen muss, würde ich hier zustimmen – ohne, dass ich hier Erfahrung habe.

Weiterführende Literatur

Resilienz steckt in der jetzigen Zeit noch in den Kinderschuhen. Es gibt immer wieder neue Ansätze, Ideen, Umsetzungen.
Wer sich also gerne auf diesem neuen Gebiet ein weniger weiter belesen möchte, dem lege ich folgende Literatur ans Herz:

Aufruf

Gerne möchte ich mit einer psychologisch geschulten Person in einem Podcast über das Thema Resilienz sprechen. Wer sich angesprochen fühlt, wendet sich also gerne an podcast@fulltime-magazin.de.

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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