Gesundheit Mindset

Eltern-Burnout

Wusstet ihr, dass Eltern-Burnout gibt?
Ich kannte Burnout bisher nur als Burnout und war der Auffassung, dass es da keine Unterscheidungen gibt.
Weit gefehlt! Was wir kennen, ist der berufliche Burnout; es gibt darüber hinaus auch einen elterlichen Burnout (und sicher noch weitere Abstufungen).

Dieser Artikel gibt einen kleinen Einblick zum Thema Burnout – weiterführend und medizinisch kann an dieser Stelle kein Rat gegeben werden.B

Wohin wende ich mich, wenn ich glaube betroffen zu sein?

Bevor ich mich dem Thema genauer zuwende, möchte ich euch gerne, wenn ihr glaubt, betroffen zu sein, folgende Möglichkeiten der Hilfe mit an die Hand geben:

  • Wendet euch umgehend an euren Hausarzt. Dieser kann euch dann nach erster Behandlung an einen Spezialisten weiter überweisen.
  • Darüber hinaus gibt es aber in der kompletten Bundesrepublik auch lokale Krisenzentren. Hier findet ihr eine Übersicht für die BRD.
  • Telefonseelsorge für sofortige Hilfe findet ihr hier.

Wer erst einen tieferen Einblick braucht, klickt bitte diesen Artikel bei Spektrum.de an oder liest die Publikation zum Thema Parental Burnout hier nach.

Eltern-Burnout – was ist das?

Elterliches Burnout zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Erschöpfungszustände, die Unlust und die Kraftlosigkeit nun auf den Bereich des Elternsein / des familiären Umfeldes belaufen.
Alles, was man gemeinhin dem beruflichen Burnout zuschreibt, findet hier im privaten Umfeld statt.

Folgend findet ihr die Kennzeichen von Burnout: *

  • Erschöpfung, Energiemangel, Schlafstörungen.
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Insuffizienzgefühle, Entscheidungsunfähigkeit.
  • verringerte Initiative und Phantasie, Gleichgültigkeit, Langeweile, Desillusionierung, Neigung zum Weinen, Schwächegefühl, Ruhelosigkeit, Verzweiflung.
  •  Vorwürfe gegen andere, Verlust an Empathie, Zynismus, Verlust von Idealismus, Bitterkeit…. „Dehumanisierung“, größere Distanz zu Klienten, Betonung von Fachjargon
  • Partnerschafts- und/oder Familienprobleme
  • Gefühl mangelnder Anerkennung
  • Körperliche Beschwerden wie: Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden, Rückenschmerzen, Übelkeit, vermehrtes Rauchen

*Quelle: neurologen-und-psychater-im-netz.org

Welche Eltern sind betroffen?

Betroffen sein können hier alle Elterngruppen – egal ob ein Kind, viele Kinder, Neugeboren, oder Volljährig. Vor einem elterlichen Burnout ist niemand gefeit.

Auch gibt es kein pauschales Rezept für “das ist zu viel”. Was der eine noch locker schaffen kann, ist für den anderen schon zu viel und er erleidet einen Burnout.

Laut einer Studie gibt es bestimmte Risikofaktoren, die einen Burnout für Eltern wahrscheinlicher machen: Erkrankung eines Kindes, fehlender Umgang mit Stress, fehlender Rückhalt in Familien- und Freundeskreis, Trennung vom Partner.
Resilienz spielt also auch hier eine Rolle – denn die oben genannten Faktoren können Personen, die resilient sind, besser im Leben bewerkstelligen, als Leute, die nicht besonders resilient sind.

Einen Erfahrungsbericht zum Thema elterlichem Burnout könnt ihr hier bei der Berliner Zeitung lesen.

Wie zeigt sich ein Burnout im familiären Umfeld?

Für gesunde Eltern unvorstellbar, für kranke Eltern leider Realität: Betroffene haben das Gefühl keine guten Eltern mehr zu sein, grübeln über ihr (vermeintliches) Fehlverhalten nach, können dem Nachwuchs nicht mehr mit ganzen Herzen zuhören und ihnen ihre Gefühle zeigen (emotionale Loslösung).

An Burnout erkrankte Eltern grenzen sich emotional ab und – noch klinisch unbestätigt – zeigt sich vermutlich auch eine gewisse Vernachlässigung. Außerdem begünstigt Burnout Suchtverhalten jedweder Art – egal ob Online-Glücksspiel, Rauchen, Trinken etc. pp.: Erkrankte Personen leiden an einem ausgeprägten Suchtverhalten.

Weiter lässt sich beobachten, dass Personen mit parental Burnout an Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Hilflosigkeit und Überforderung leiden.

Wir müssen lernen Pausen zu machen.

Was wir lernen müssen, sind Pausen. Pausen für uns selbst und für unser Wohlbefinden.
Nur so können wir den chronischen Zustand der Erschöpfung (=Burnout) verhindern.
Es gilt an dieser Stelle also Momente zu finden, in den wir loslassen können, Energie tanken können und nur für uns sein können, ohne etwas zu tun.
Denn so lange wir den Zustand bestehend aus Stress, Energie- & Anstriebslosigkeit im Urlaub und zu freien Zeiten noch abstreifen können, entsteht kein Burnout.

Meine Quellen:

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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