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Familienurlaub in Zeiten von Corona

Ich freue mich, dass ich euch heute einen richtig tollen Artikel zum Thema “Reisen” zur Verfügung stellen kann. Da ich kein Experte in diesem Gebiet bin, bin ich sehr froh, dass ich Kati von Kuchen, Kind und Kegel für diesen Beitrag gewinnen konnte.

Wenn ihr Kati folgen möchtet, könnt ihr das hier bei Instagram, Facebook, Twitter und Pinterest.

Vielen Dank, liebe Kati!

Reisen mit Kindern in Zeiten von Corona

Geht das überhaupt? Kann man als Familie guten Gewissens verreisen oder setzt man sich einem unnötigen Risiko aus? Ich wollte es wissen und habe es gewagt! Zusammen mit meiner Familie waren wir über die Pfingstfeiertage im Kurzurlaub!

Familienurlaub in Zeiten von Corona

Reisen als Familie vorher

Wir, dass bin ich, mein Mann und unsere Kinder, die 6 und 7 Jahre alt sind. Normalerweise schreibe ich über unseren Reisen für mein online Familien-Magazin „Kuchen, Kind und Kegel“. Heute tue ich das hier!

Ich kann es kaum noch zählen, wie oft wir im Jahr 2019 unterwegs waren. Sei es in Deutschland, in Österreich, Frankreich, Slowenien oder Ungarn. Wir haben als Familie viel erlebt und wunderschöne Erinnerungen gesammelt. Wellness und Wandern, Natur pur und Städtereisen, Wasser und Berge all das war dabei und ich muss ehrlich sein: Im ersten Halbjahr 2020 fehlte mir all das unheimlich.

Diesen Sog, hinaus in die Welt zu ziehen und uns noch fremde Gegenden anzuschauen, zu Reisen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und mal nicht kochen zu müssen, den spürte ich die ganze Zeit über. All das ist wirklich wahrer Luxus und sind wir mal ehrlich: Welche Mutter, die täglich kochen muss, freut sich nicht darauf, mal selbst bekocht zu werden?

Reisen in Zeiten von Corona

Doch wie ist es überhaupt während der Corona Zeit zu verreisen? Ich muss zugeben, dass ich unsicher war, denn in den verschiedenen Bundesländern gelten verschiedene Auflagen und Bestimmungen. Schnell war klar, es wird ein Kurzurlaub um uns mal heran zu tasten, wie das so ist! Wir reisen mit dem Auto an und bleiben im eigenen Bundesland, also in Baden-Württemberg.

Ein kleineres, familiäres Haus, in dem Kinder willkommen sind und wir uns wohlfühlen können. Schnell war ein tolles Hotel gefunden, welches wir sogar schon kannten, so wusste ich in etwa was uns erwartet.

Das Hotel Engel liegt im Schwarzwald, in Todtnauberg um genau zu sein. Optimal also um viel Zeit in der Natur zu verbringen! Zusätzlich bot es alles, was man als Familie braucht. Es gibt einen Spielbereich für Kinder (mit Betreuung, falls gewünscht), all-inclusive Verpflegung und die Lage ist perfekt für tolle Ausflüge in den Schwarzwald.

Vorbereitungen

Die Badesachen konnten wir zu Hause lassen, denn das hoteleigene Schwimmbad durfte nicht geöffnet werden. Was wir stattdessen eingepackt haben, waren unsere Masken. Auf der Homepage des Hotels war sehr gut beschrieben was man wo darf und was beachtet werden muss.

Ansonsten packten wir wie immer, eine Packliste habe ich euch hier zur Verfügung gestellt: KLICK!

Im Hotel

Wir konnten Online Einchecken und so war bei unserer Ankunft bereits ein Umschlag mit unserem Zimmerschlüssel und allen notwendigen Dingen vorbereitet, so dass wir diesen nur noch entgegennehmen mussten.

Wir haben uns für ein Appartement entschieden, da ich im Urlaub gerne einen eigenen Schlafbereich für die Kinder habe. Hier gibt es meist eine kleine Küche, so dass man zwischendurch auch mal einen Tee oder ähnliches zubereiten kann. Dieses Mal war die Küche sinnvoll um unsere Masken auszukochen und das war fast täglich nötig. Wer schon mal ein Kind Spaghetti hat essen sehen, weiß wie der Mund aussieht und wenn das Kind dann auch unvermittelt den Mund-Nasen-Schutz aufsetzt, dann sieht auch der Mund-Nasen-Schutz so aus.

Das Hotel Engel war wirklich einfallsreich, wir bekamen ein Röhrchen, mit welchem wir das Bier und den Wein aus der Zapfanlage zapfen konnten, ohne die Zapfhähne zu berühren. Für die Kaffeemaschine mit Touchscreen bekamen wir einen Kugelschreiber mit Touchpen Spitze. Wir hatten einen festen Tisch, an dem wir immer saßen, dieser wurde jedes Mal nach Benutzung gereinigt und desinfiziert, die Mitarbeiter trugen dabei alle Masken und Handschuhe und achteten auf die Einhaltung der „Regeln“.

Beim Buffet gab es eine Einbahnstraße, die mit Pfeilen auf dem Boden gekennzeichnet war, das Essen wurde uns von den Mitarbeitern, oder sogar vom Chef persönlich aufgelegt.

Atmosphäre im Hotel

Trotz der Einschränkungen und der Besonderheiten, die zu beachten waren, fühlten wir uns sehr wohl. Die Zahl der Gäste war gering und so konnten wir jederzeit genügend Abstand wahren. Unser Appartement wurde zwischendurch nicht gereinigt, weil wir das nicht wollten! Ein Zettel an der Tür hätte gereicht und unser Zimmer wäre gereinigt worden, das ist aber bei so einem kurzen Aufenthalt nicht nötig und schont außerdem die Umwelt. 

Man merkte allen an, dass sie sich freuten, endlich wieder Gäste empfangen zu können. Mir selbst tat die Auszeit unheimlich gut, nach Wochen des #wirbleibenzuhause und des Homeschooling schaffte ich es endlich mal mein Buch fertig zu lesen. Ich wurde verwöhnt und bekocht und hatte endlich etwas Zeit für meine Familie, da ich mich um nichts kümmern musste.

Meine Kinder aber blühten so richtig auf. Endlich mal wieder unter Kindern, endlich mal wieder etwas anderes als nur zu Hause sehen, andere Spielsachen und Spielkameraden. In der Betreuung achtete man auf kleine Gruppen und verlegte die Aktivitäten nach draußen. Nach so langer Zeit lachten und spielten meine zwei unbekümmert und vergaßen für kurze Zeit, trotz Mund-Nasen-Schutz das „Scheiß-Corona“.

Unternehmungen in Zeiten von Corona

Doch natürlich war ich nicht da um nur im Hotel zu sitzen. Ich liebe den Schwarzwald und so wollten wir mehr davon sehen. Wir wanderten zu den Todtnauer Wasserfällen, welche in etwa 10 Minuten zu Fuß, vom Hotel entfernt sind und von wo aus man einen wundervollen Blick über den Schwarzwald hat.

Eine Wanderung musste auch sein und so entschieden wir uns, mit den Kindern hinauf zur Gedächtniskapelle auf der Bergerhöh zu wandern und von dort aus ganz Todtnauberg bewundern zu können.

Wir besuchten mit den Kindern den Steinwasen Park, da man dort nur im Wartebereich und den Attraktionen selbst eine Maske braucht. Dazwischen liegt ganz viel Natur und es gibt viele heimische Tierarten, die man bestaunen kann.

Wir waren am Titisee, sind Boot gefahren und haben unsere Füße darin abgekühlt. Es war traumhaft schön und wir haben die Zeit unheimlich genossen.

Fazit

Kann man also unbeschwert in der Corona-Zeit Urlaub machen? Ich finde ja!

Man kann und man sollte auch, die Gastronomen und Hoteliers haben lange Zeit keine Einnahmen gehabt und so kämpfen viele ums Überleben. Viele von Ihnen sind kreativ und überlegen sich so einiges um Ihren Gästen einen unbeschwerten Urlaub, trotz aller Einschränkungen, zu bieten.

Nutzt also Eure freien Tage und verbringt eine tolle Zeit mit der ganzen Familie. Weg vom Alltag, vom Küchenherd und von Homeschooling, genießt die Natur und die Zeit für Euch! Erlebt das unbeschwerte Lachen Eurer Kinder und unterstützt dabei auch noch unsere heimischen Gastronomen und Hoteliers! Eindeutig eine Win-Win-Situation für alle!

Über mich:

Ich heiße Kati, bin 39 Jahre alt und schreibe seit 2014 für mein Familien-Magazin Kuchen, Kind und Kegel. Dort finden Familien alle Themen, die ihnen auch im Familienalltag begegnen, Kochrezepte, Anleitungen für tolle Torten, Produkttipps und auch Erziehungsthemen, aber vor allem unsere Reisen.

Sie wecken die Sehnsucht auf Urlaub, Reisen und darauf, seinen Kindern die ganze Welt zeigen zu wollen. Denn das ist der schönste Weg, Kindern Respekt (vor Menschen, der Umwelt etc.), Toleranz (fremde Länder und Kulturen), Geschichte und Kultur näher zu bringen und ihnen zu zeigen, wie wunderschön unsere Welt ist!

Ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut.

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