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Was ich während Corona lerne.

Seit Mitte März trifft uns eine Zeit, mit der wir erst lernen mussten / müssen, umzugehen.

Von jetzt auf gleich hat sich für uns Eltern alles geändert – wir mussten uns organisieren, neue Wege und Möglichkeiten erdenken und uns jeden Tag auf neue Situationen einstellen, die doch irgendwie gleich blieb.

Was ich während Corona lerne.

Diese krasse und unerwartete Umstellung war und ist schwierig.
Gerade am Anfang war es mehr als schwierig auch positive Effekte zu erkennen. Alles war nur stressig, völlig außer Kontrolle und anstrengend.

Nach inzwischen sechs Wochen, in denen wir mit den Ausgangsbeschränkungen leben, haben sich aber doch einige Dinge als sehr positiv herausgestellt.

Mit diesem Artikel möchte ich euch anregen, einmal über die Dinge nachzudenken, die uns gerade widerfahren. Gibt es nicht auch positive Effekte?

Meine positiven Erfahrungen während Corona und der Ausgangssperre

  • Viel Zeit.
    Klingt falsch, schließlich fehlt mir im Grunde doch an jedem Tag genau Zeit, um doch alles zu schaffen, was ich schaffen möchte.
    Aber ich habe Zeit, um mit meiner Tochter zu spielen.
    Was soll ich machen, als akzeptieren, dass es so ist, wie es ist? Immer mit einem halben Gedanken bei der nächsten Email zu hängen hilft auch nicht. Also lasse ich es.
    Und ich mag die Zeit wirklich sehr. Wir genießen es, so viel miteinander zu spielen – nicht immer, klar. Manchmal hat das Kind genug von mir, manchmal ich genug vom Kind. Das ist ok und normal. Aber alles in Allem genießen wir einfach, dass wir Zeit haben.
  • Geduld
    Ich bin per se ein geduldiger Mensch, aber inzwischen habe ich meinen Geduldsfaden noch weiter gestrickt.
    Es hat ein wenig gedauert, bis ich die Situation akzeptiert hatte – aber nachdem das passiert war, lief es gut.
    Es hat keinen Mehrwert zu drängeln. Einfach Geduld haben.
  • Leistungsfähigkeit
    Es ist der helle Wahnsinn, was wir aktuell alle leisten!
    Ich bin überrascht über meine eigene Leistungsfähigkeit – das hätte ich nicht gedacht. Denn irgendwie klappt es Haushalt, Kind & Job zu erledigen. Einen Umzug haben wir auch noch parallel erledigt.
    Unterstützung haben wir (natürlich) nicht und doch geht es. Niemals hätte ich das gedacht.
    Inzwischen haben wir uns sogar soweit daran gewöhnt, dass wir entspannt am Abend noch als Ehepaar etwas auf der Couch sitzen können.
    Das war in den ersten Wochen undenkbar, inzwischen aber machbar.
  • Gewohnheit
    Wir haben uns daran gewöhnt von morgens gegen sechs bis Abends gegen 21 Uhr permanent auf “Achse” zu sein. Der Kopf steht nicht still, der Körper auch nicht.
    Seit Wochen ackern wir +14 Stunden am Stück durch den Tag und haben uns einfach wirklich gut daran gewöhnt.
    Gut zu wissen, dass es am Ende wirklich teilweise auch mit viel Gewohnheit zu tun hat.
  • Schulferien? Pffft!
    Auch als Mutter einer noch kleinen Tochter hatte ich schon Respekt vor (im speziellen) sechs Wochen Sommerferien am Stück.
    Man möchte ja eine schöne, gemeinsame Zeit zu verbringen: aber wie soll das gehen? Mit Job, Kind auch den eigenen Wünschen?
    Nach mehr als 6 Wochen Ausgangsbeschränkungen mit einer knapp 3Jährigen sage ich: Sommerferien sitzen wir auf einer Arschbacke ab. 😉
    Da kann man rausgehen, mit Freunden spielen, Großeltern besuchen, in den Urlaub fahren und und und.
  • Socialising
    Obwohl wir uns nicht sehen dürfen, sind unseren sozialen Kontakte so ausgeprägt wie lange nicht.
    Unsere Familie sprechen wir beinahe täglich via Videochat, Freunde sprechen wir mehrmals in der Woche per Houseparty.

Das sind einige Dinge, die ich wirklich beeindruckend finde – hätte ich doch niemals erwartet, dass sich diese Zeit so “positiv” entwickeln würde.
Einfach schön, dass ich das lernen darf.

Aber was nervt mich richtig?

Es gibt einige Dinge, die richtig nervig sind – aber am schlimmsten finde ich die tägliche Frage: Und was gibt es zum Mittagessen?

Mehrfach am Tag ein gutes und nahreiches Essen auf den Tisch zu stellen empfinde ich als extrem herausfordernd.
Nun haben wir schon das Glück, dass unsere Tochter sehr gerne Gemüse isst, aber kreativer macht mich das doch nicht. Hier muss ich mich dringend noch weiterbilden 😉 .

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About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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