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Wie wir das Homeoffice strukturieren #Corona

Heute möchte ich euch ein paar Empfehlungen mit auf den Weg geben, wie ihr einfach euren Homeoffice Tag mit Kind gestalten könnt.

Die Ausgangssituation sind zwei Erwachsene im Homeoffice. Unsere Tochter ist 3 Jahre alt, spielt also nur partiell alleine.

Wie wir das Homeoffice strukturieren #Corona

Wir haben verschiedene Methoden getestet, wie man am besten den Tag gestalten kann und haben uns letztendlich für die folgende Methode entschieden.

  • Einmal in der Woche legen wir die Kalender nebeneinander und versuchen Termine zu eliminieren / verschieben, die wir parallel haben.
  • Dann gehen wir an jedem Morgen durch die Kalender und blocken möglichst mehrere Stunden am Stück aus:
    Ich arbeite zum Beispiel in der Früh bis halb zehn schon einmal knapp 3 oder 3,5 Stunden am Stück. Mein Mann ebenfalls, stoppt aber bis dann unsere Tochter aufsteht. Er übernimmt dann die Frühdienst bis halb zehn.
  • Anschließend bin ich meistens bis zum Mittagessen zuständig, sodass der Mann noch einmal mehrere Stunden am Stück arbeiten kann (er meist Telefonkonferenzen).
  • Zur Mittagszeit gehe ich dann in der Regel noch einmal 1,5 Stunden an den Rechner und arbeite mein Back Log ab.
  • Der Nachmittag gehört dann wieder dem Mann und seinen Terminen.
    Hier kommt es durchaus einmal vor, dass wir “doppelte” Termine haben.
    Das haben wir dann so gelöst: Unsere Kleine hat einen Schreibtisch bei uns im Büro stehen. Sie bastelt dann so lange wie sie Lust hat – das ist in der Tat sehr unterschiedlich, aber klappt hier und da schon das eine oder andere Mal.
    Wenn sie keine Lust mehr hat, alleine zu malen, ist es immer eine Option, dass sie bei einem von uns auf dem Schoß weiter malt – das bringt meistens auch noch einmal ein bisschen Zeit.
    Unsere Kleine kennt inzwischen viele unserer Kollegen und alle sind sehr freundlich, wenn sie mit bei uns mit in die Kamera schaut.
    Wenn es allerdings gar nicht geht, zaubern wir auch mal das Ipad aus der Versenkung.
    Wir haben ein paar Kinder-Apps installiert, die wir wundervoll finden.

Man muss probieren – sonst findet man nicht raus, was für einen passt.


Möchtet ihr ein paar Empfehlungen für schöne Apps für Kinder im Alter von ca. 3 Jahren? Dann nehmt doch bitte an der Abstimmung hier auf Facebook teil:


  • In der Regel arbeitet mein Mann dann weitere Termine ab und ich steige am Nachmittag noch einmal für 1,5 Stunden ein und erledige alles, für das ich Feedback brauche, weil die Kollegen noch am Rechner sind. Diese Zeit kann auch mal kürzer ausfallen, das hängt davon ab, wie sehr mein Mann eingebunden ist.
  • Spätestens um 18 Uhr treffen wir uns aber alle gemeinsame und verbringen noch einmal gute 2 Stunden zusammen, ohne das jemand arbeiten muss. #Qualitytime
    Hier essen wir auch das einzige Mal am Tag gemeinschaftlich und versuchen schöne Dinge zu machen.
  • Sobald das Kind dann schläft, hole ich noch meine restliche Arbeitszeit nach. Je nach Tag sind das mal 30, mal aber auch 90 Minuten.
    Mein Mann schafft durch die Termine, die er hat, meistens die Arbeitszeit über den Tag zu verteilen, wenn er früh genug beginnt. Sonst macht auch er noch einmal den Laptop auf.
  • Spätestens um 21 Uhr versuchen wir beide den Laptop zu schließen und noch etwas Zeit für “uns” zu haben.
    Denn auch wenn wir eine stressige Zeit haben, ist es wichtig, dass wir Pausen haben und uns erholen.
    Und vor allem, dass wir als Paar auch gemeinsam mal über etwas anderes reden, als über Kinder-Dinge und Arbeit.

Es gibt viele Möglichkeiten..

Es ist einfach wichtig herauszufinden, was für einen am besten funktioniert.

Allerdings ist es ohne Frage elementar, dass man die Kalender anschaut und plant: wie kann es entzerren? Wie lange kann sich unser Kind alleine beschäftigen (realistisch eingeschätzt!)?
Wie flexibel ist unser Arbeitgeber in den Arbeitszeiten?
Auf was können wir verzichten (wir verzichten zum Beispiel auf gemeinsames Essen am Morgen und zum Mittag)?

Wie viel Medienzeit ist für uns in Ordnung? Kann das Kind feste Zeiten für einen Videocall mit den Großeltern / Onkel oder Tanten haben, damit wir arbeiten können?

Sich Zeit geben

Es ist wichtig, dass man sich in diesem Moment Zeit gibt. Wir passen immer wieder an – hier passt mal dies, da passt mal das.
Manche Tage sind einfach schlecht – egal warum. Dann nehmen wir das so hin. Es hilft nichts, wenn man es erzwingen will: das gibt nur schlechte Laune bei allen.

Wie habt ihr das Homeoffice gelöst? Was funktioniert das bei euch? Teilt gerne eure Tipps in den Kommentaren!

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About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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