Gesundheit

Was sind eigentlich “echte Pausen” für Mamas?

Gerade Mütter neigen – auf Grund des gesellschaftlichen Drucks oder auf Grund einer hohen Erwartungshaltung an sich selbst – dazu sich selber für lange Zeit zu “vergessen”.

Gerade, wenn die Kinder jung sind, opfern sie sich auf und geben alles, was sie haben – neben dem Job wohlgemerkt.

Was sind eigentlich “echte Pausen” für Mamas?

Früher oder später führt dieses Aufopfern allerdings in seine Situation, die gesundheitlich bedenklich werden kann – denn niemand kann ohne Pause seinen Rollen im Leben gerecht werden.

Und schaut man sich in den Techniken zum Zeitmanagement um, so erkennt man schnell: eine der immer wiederkehrenden Punkte sind Pausen.

Und das nicht umsonst!

Denn Pausen sorgen im Zeitmanagement dafür, dass wir überhaupt in der Lage sind über einen längeren Zeitraum Leistung zu bringen.

Im Alltag ist das genau der gleich Fall: man muss Pausen machen, um sich auf Dauer in einem Alltag der Vereinbarkeit zurecht zu finden.

Was sind denn aber echt Pausen?

Einige Mütter (und natürlich auch Väter, die aber weniger) halten nun zugute, dass sie sehr wohl Pausen machen.

Beim duschen.

Beim einkaufen.

Auf der Toilette.

Auf dem Weg zur Krippe.

So viel sei gesagt: das sind keine Pausen.

Pausen sind Zeiten, in denen man sich selbst widmet. In denen man die Gedanken loslassen kann und in denen man etwas tut, dass einem Energie zurückgibt.

Echt Pausen sind zum Beispiel:

Kaffee trinken mit einer Freundin.

Ins Museum gehen – alleine.

Ein Buch lesen ohne alle zwei Minuten unterbrochen zu werden – sondern selber zu bestimmen, wann man aufhört.

Eine Massage.

Shopping (keine Lebensmittel oder ähnliches!).

Yoga – oder welcher Sport auch immer einem gut tut.

Ein Spaziergang.

Einen Film schauen.

Diese Liste lässt sich noch ewig lange weiter führen, weil jeder Mutter etwas anderes gut gefällt – und jede etwas anderes gut findet, bei dem sie Energie tanken kann.

Wie kann man sich diese Pausen nehmen?

Hier ist es wichtig die Pausen fest in den Alltag zu integrieren.

Sei es, dass jeder Partner einen Abend in der Woche tun kann, wonach ihm ist und er Ausgang hat.

Sei es, dass der Partner sich für eine gewisse Zeit zurückziehen kann und nichts in Sachen Haushalt / Kinder tun muss.

Es ist unbedingt von Nöten diesen Wunsch nach Pausen mit dem Partner abzusprechen – und ihm die gleichen Konditionen anzubieten. Gleiches Recht für alle!

Empfehlenswert wäre es nun diese Zeiten fest in den Kalender einzutragen und sich daran auch zu halten – verbindlich und mit Konsequenz.

Denn nur so ist auch zu gewährleisten, dass man seine Erholung bekommt und sich dauerhaft auf die Vereinbarkeit mit voller Energie einlassen kann.

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About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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