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Folge 26 – Was ist eigentlich Achtsamkeit?

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Folge 26 – Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Zum Start im neuen Themenmonat Achtsamkeit #FulltiME_Achtsamkeit starten wir einmal mit den Basics: was ist denn eigentlich Achtsamkeit?

Alle Welt spricht über Achtsamkeit – aber was das genau ist, wissen die wenigsten.

Aus der buddhistischen Vorstellung betrachtet ist Achtsamkeit das Folgende:

Eine offene, neugierige und akzeptierende Haltung gegenüber allem, was man gerade wahrnimmt.
Dazu gehören Gedanken, Erinnerungen, Sinneserfahrungen und vieles mehr.

Es bedeutet außerdem das Jetzt wahrzunehmen und nicht mit den Gedanken in der Vergangenheit oder zu Zukunft zu verweilen.

Wenn man Achtsam ist, setzt dies ein bestimmte Schulung des Geistes voraus – Achtsamkeit kann man also nicht einfach “haben” oder sein – man muss es lernen.

Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung und Erleben des aktuellen Moments.

Wie schmeckt der Kaffee, den ich gerade trinke eigentlich genau? Bitter? Süßlich? Ist er sehr heiß – oder nur ein wenig? Wie riecht ein Kaffee? Wie warm sind die Finger an meiner Tasse und wie fühlt es sich an, wenn er die Speiseröhre hinunter rinnt?

Das ist Achtsamkeit.

Was genau bringt es uns aber, wenn wir Achtsam sind?

Die Universität in Gießen hat herausgefunden, dass achtsame Personen ein größeres Selbstbewusstsein haben, eine bessere psychische Gesundheit haben, genau wissen welche Stärke und Schwächen sie haben und eine größere Stressresilienz (mehr über Resilienz könnt ihr gerne hier nachlesen) besitzen.

Eine australische Studie hat gezeigt, dass achtsame Menschen außerdem eine höhere Konzentration aufweisen und offenere Menschen sind – ein großer Pluspunkt bei zwischenmenschlichen Beziehungen. Geduld und auch positive Gedanken werden gestärkt; ein schöner

Das klingt fantastisch – und erstrebenswert, weil es im täglichen Umgang mit der Vereinbarkeit ein wertvolles Gut ist.

Außerdem soll Achtsamkeit bewirken, das man sich weniger sorgt. Es heißt nicht, dass man weniger Sorgen hat, aber durch die Annahme der Achtsamkeit empfindet man eine größere Dankbarkeit und die Sorgen weder somit etwas schmäler.

Was für ein wundervoller Effekt!

Aber was bringt Achtsamkeit für gestresste Eltern in Vereinbarkeit?

Achtsamkeit für Eltern in Vereinbarkeit hat ein paar großartige Effekte:

Wenn man bewusst und Achtsam mit seiner Zeit umgeht, löst sich automatisch eine Stressbarriere.
Wir können uns besser loslösen von allem Stress, der um uns herum passiert.

Es ist ein Weg in dem man lernt sich achtsam mehr Zeit für sich zu nehmen. Sich bewusst auf eine Situation einzulassen und sie anzunehmen, sich nicht stressen zu lassen und die Gedanken loszulassen.

Was genau kann ich nun tun um als Mama oder Papa achtsamer zu leben?

  • In einigen Situationen bewusst und Achtsam den Moment wahrnehmen. Hier bietet sich zum Beispiel eine Kaffeepause an: wie schmeckt der Kaffee, wie sind die Geräusche um ich herum? Wie fühle ich mich gerade? Hier findet ihr einige Übungen auf dem Weg zur Achtsamkeit. Kleiner Teaser: Unsere Kinder sind Weltmeister in Achtsamkeit – wir können es also, haben es im Zweifel aber verlernt.
  • Regelmäßig den Tag und die Gedanken reflektieren. Man lernt so eine Menge über sich selbst – wie ist mein Leben und wie gehe ich damit um?

Achtsamkeit ist ein wichtiger Bestandteil für ein gutes Familienleben von berufstätigen Eltern, die in der Vereinbarkeit leben.
Es dauert ein wenig, um sie richtig anzuwenden und zu erlernen – aber der Weg ist sein Ziel sicherlich mehr als Wert.


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About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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