Gesundheit Stress

Burnout

Zu Beginn ein Disclaimer:

Ich bin kein Arzt und habe mir alles in diesem Artikel nur angelesen. Wenn du der Meinung bist, dass du dich einem Tief befindest, aus dem du alleine nicht mehr heraus kommst, wende dich an deine Freunde, Familie oder an die Telefonseelsorge.

Die Hotline ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 111 0111 oder 0800 111 0 222.

Sich Hilfe zu holen spricht von ausgesprochener Stärke!

Burnout

Vor einiger Zeit ist schon ein Artikel zum Thema „Elternburnout“ im Magazin erschienen. Elternburnout ist eine Krankheit, die häufig Frauen trifft, weil sie Hauptverantwortliche für die Familie und derer Belange sind.

Tatsächlich ist es so, dass Frauen häufiger mit der Diagnose Burnout diagnostiziert werden. *
Es hieß, dass Frauen anfälliger dafür seien – aber ist das tatsächlich der Fall? Ist es nicht einfach nur so, dass Männer viel später und seltener zum Arzt gehen, um sich wegen einer psychischen Krankheit behandeln lassen?

Außerdem scheinen Ärzte Männer strenger zu bewerten, als sie es bei Frauen tun.

Hier gibt es also ein klares Gefälle dahingehend, dass gar nicht Frauen anfälliger für Burnout sind, sondern in der Regel nur “einfacher” diagnostiziert werden. Aus den oben genannten Gründen.

Wo kommt der Burnout her?

Aber wie kann ein Burnout eigentlich entstehen?

Hier gibt es mehrere Dinge, die gepaart – oder auch einzeln – bei Personen zu einem Burnout führen können.
Die Erkrankung ist – natürlich – sehr individuell. Was bei einer Person zu einem Burnout führt, muss bei der zweiten Person nichts bedeuten.
Es hängt mit dem eigenen Empfinden des Stress zusammen; auch Resilienz spielt hier mit rein.

Häufig genannte Auslöser für Burnout sind **:

  • Arbeitsüberlastung
  • Mangel an Kontrolle
  • Mangel an Autonomie
  • fehlende Anerkennung
  • mangelnde Gerechtigkeit
  • ungenügsame Belohnungen
  • bürokratische Hindernisse
  • Konflikt zwischen den eigenen Werten und Überzeugungen und den Anforderungen.

Symptome

Ein Burnout kündigt sich immer an. Wenn man dies rechtzeitig erkennt und gegensteuert, besteht immer die Möglichkeit diesen noch zu bekämpfen.

Wer sich nun also in der Situation wähnt auf einen Burnout zuzusteuern, sollte zwei Dinge sofort tun: sucht einen Arzt auf und gönnt euch Erholung!

Woran aber erkennt man einen Burnout?

  • Tiefe Erschöpfung
  • Man kann nicht abschalten
  • Leistungseinbruch
  • Zynismus
  • Depressionen
  • Gefühl mangelnder Anerkennung
  • Distanziertheit

Und was kann man präventiv gegen einen Burnout tun?

Das A & O besteht darin aus dem Hamsterrad auszubrechen, in dem man sich gefangen fühlt. Der Stress muss beendet werden.
Man braucht Erholung und einen leeren Kopf.

Es ist wichtig zu erkennen, was die eigenen Bedürfnisse sind; was macht Freude und steigert die Lebensqualität?
Freunde und Familie treffen, das soziale Umfeld (wieder) aufbauen und in das Leben aktiv einbinden.

Außerdem ein wichtiger Punkt: Abstand von Perfektionismus nehmen!

Wenn man dann die Möglichkeit hat sich zu fragen “Wo will ich überhaupt hin? Was sind meine Ziele?” und sich einen kleinen Plan aufstellt, trägt auch dies zur Verringerung des Stress’ bei und bewirkt das Gefühl sein Leben unter Kontrolle zu haben.

Burnout ist nicht ungefährlich!

Burnout ist keine ungefährliche Krankheit, die einfach wieder “weggeht”: Unbehandelt kann sie zu einem dauerhaften Arbeitsausfall führen, kann Depressionen verstärken und die Auswirkungen dieser können ja gravierend sein.

Es gibt – bei Diagnose der Erkrankung – gute Möglichkeiten zu gesunden. Der Arzt hat entsprechende Behandlungsmöglichkeiten, die auf den Burnout des Patienten zugeschnitten werden.

Burnout scheint auf den ersten Blick unsichtbar zu sein – keine laufende Nase, man ist immer fleißig, hat keine offensichtlichen Schmerzen.
Darum muss man selber erkennen, wenn sich die Krankheit entwickelt.

Auch nahestehende Personen können Burnout erkennen. Es ist nur wichtig die entsprechende Person anzusprechen und Hilfe anzubieten.
Geduld ist hier ein Zauberwort. Niemand, den man auf Burnout anspricht, wird sagen: Oh ja stimmt, auf zum Arzt!

Vielleicht braucht es einen Moment, in dem dieser Gedanke sich setzen muss. Hier ist es wichtig dranzubleiben!

Die Nummer der Telefonseelsorge

Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr oder jemand anders in eurem Umfeld betroffen ist und ihr könnt / wollt keinen Arzt konsultieren, sprecht mit jemandem, der helfen kann:

Die Hotline ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 111 0111 oder 0800 111 0 222.

*Quelle: Focus.de
** Quelle: Netdoktor.de

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

1 Comment

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  • Nach meiner Erfahrung können in diesem Fall oft nahestehende Personen am allerwenigsten helfen. Denn für den Betroffenen gehören diese unter Umständen zu den Mitverursachern (wenn auch unverschuldet)
    Ich halte sehr viel davon, wenn Freunde, Kollegen oder aber auch der Arzt versuchen, den Kranken anzusprechen.
    LG
    Sabienes

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