Mindset Philosophie

Wie man erfolgreich scheitert.

Es gibt ein Sprichwort, dass sagt: Taten sagen mehr als 1000 Worte.

Immer wieder sagt man dieses Sprichwort im Zusammenhang mit der Erziehung unserer Kinder. Wir sagen über den Tag verteilt so viele Dinge und handeln hinterher doch ganz anders.

Halten wir uns an die Versprechen, die wir unseren Kindern / unserem Umfeld geben?
Sind wir zuverlässig?

Wie man am besten scheitert.

Kinder beobachten uns unablässig und übernehmen die Dinge, die sie bei uns sehen – und weniger häufig Dinge, die wir einfach sagen.

In einem Leben, das aber von Vereinbarkeit getrieben ist, ist es verständlich, dass wir Dinge sagen, aber hinterher nicht tun – wir scheitern. Manchmal unbewusst und ungewollt, manchmal mit voller Absicht.

Manchmal sind unsere Familien und Freunde enttäuscht über unser Scheitern, manchmal sind wir es.

All das sehen unsere Kinder und lernen davon.

Sie sehen also unsere Tat des Scheiterns – und unsere Reaktion darauf.

Aber habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass auch ihr lernt, wenn ihr scheitert?
Und: das Scheitern gar nichts negatives ist?

Man sagt auch über das Scheitern:

Either you win or you learn. | Entweder du bist erfolgreich, oder du lernst.

Und ist das nicht beides ein Erfolg?

Es ist unbestritten, dass man erfolgreich ist, wenn man etwas positiv abschließt.
Und man kann genauso erfolgreich sein, wenn man scheitert.
Denn am Ende ist es doch so: man scheitert, putzt sich die Finger ab, überlegt, was schief gegangen ist, steht auf und macht weiter.
Und probiert es erneut.

Scheitern ist nichts negatives, wenn man etwas daraus lernt. Nämlich, wie es nicht geht. Was man besser machen kann und wie man das nächste Mal nicht an die Sache herangeht.

Man muss einzig und allein wissen: scheitern darf einen nicht aufhalten.

Denn wusstet ihr, dass einige sehr berühmte Persönlichkeiten unserer Geschichte gescheitert waren?

Zum Beispiel:

  • Walt Disney wurde einst von einer Zeitung gefeuert, weil er nicht genügend Vorstellungskraft hatte.
  • Henry Fords erste Automobilfirma ging bankrott.
  • Marylin Monroes erster Vertrag als Schauspielerin wurde nicht verlängert, weil sie als “untalentiert und nicht hübsch genug” galt.
  • Albert Einstein konnte nicht sprechen bis er > 3 Jahre war. Lesen hat er erst mit > 7 Jahren beherrscht.
  • Michael Jordan ist in der High School aus dem Basketball Team geflogen. Er hat immer wieder entscheidende Körbe nicht getroffen – trotzdem hat er weiter gemacht und wurde ein Weltstar.
  • Steve Jobs wurde als Gründer von Apple einst aus seiner eigenen Firma entlassen. Er kehrte zurück und formte aus Apple einen Weltkonzern.
  • Stephen King hat sein erstes Buch an mehr als 30 Verlage gesendet und wurde abgelehnt. Er gab nie auf und wurde zum einem der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit.

Das sind nur einige Personen, die in ihrem Leben gescheitert sind – und dann doch erfolgreich wurden.
Sicher kennt ihr auch Vera Wang, Bill Gates, Jeff Bezos oder J.K. Rowling.

Alle diese Leute sind gescheitert, haben sich geschüttelt und sind wieder gekommen.

Und genau so sollten auch wieder mit dem Scheitern umgehen.

S C H E I T E R N

scheitern – berappeln – lernen – neu anfangen.

Denn das ist es, was unsere Kinder bei uns sehen.

Sie sehen, wie wir scheitern und vor allem, wie wir darauf reagieren.

Wir sollten uns also zu Herzen nehmen: Taten sagen mehr als 1000 Worte.

Wenn wir scheitern, sollten wir nicht nur uns zu liebe unser Krönchen richten und neu durchstarten.

Auch unseren Kindern zuliebe sollte wir das tun. Damit sie lernen, dass Scheitern nichts Schlimmes ist, solange man sich nicht davon herunterziehen lässt und gestärkt seine Lehren aus dem Scheitern zieht.

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

3 Comments

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  • Ich habe mal gelesen, dass man in Amerika erst dann als Unternehmer wirklich ernst genommen wir, wenn man mal gescheitert ist. Ich finde die Fehlerkultur in Deutschland leider sehr schlecht, hier muss alles und jeder perfekt sein. Fehler machen wird nicht gerne gesehen. Lieber hält man ewig an einem Projekt fest, als zuzugeben, dass es keinen Sinn hat. Und wenn dann doch jemand den Mumm hat, das einzugestehen, wird er als Versager abgestempelt. Daran muss man hier wirklich noch arbeiten!

    • Das stimmt. Fehler sind in Deutschland sehr verpöhnt. Das ist schade, weil wir können doch am Ende davon lernen! Man muss eben zusehen, dass meine seine eigene Haltung dazu hat. Der Rest.. den sollte man dann einfach ignorieren.

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