Mindset Selbstmanagement Zeitmanagement

4 Quick-Wins, wenn es zeitlich richtig knapp wird.

Manchmal ist Zeit einfach knapp – wir bemühen uns und bemühen uns, aber es ist einfach kein Ende in Sicht.
Egal wie viel wir tun, die Aufgaben scheinen nur noch größer und umfangreicher zu werden.

Fangen wir eine Sache an, stapelt sich eine andere Aufgabe auf einmal bis unter die Decke – wir sind quasi nur im Modus “Feuerlöschen”.

4 Quick-Wins, wenn es zeitlich richtig knapp wird.

Deswegen findet ihr heute hier ein paar Quick-Wins – also Dinge mit denen ihr schnell etwas erreicht – mit denen ihr euch Zeit verschafft.

1 – Identifiziert die drei dicksten Brummer

Überlegt als erstes, was euch momentan das Leben schwer macht. Welche drei Themen bereiten euch am meisten Sorge?
Was schwirrt euch immerzu im Kopf herum?

Entweder könnt ihr sofort und aus dem Stehgreif die drei dicksten Brummer nennen – dann wisst ihr sofort, wo der Fokus liegen muss.
Falls ihr vielleicht nur zwei große Themen Identifizieren könnt, schreibt den Rest auf und entscheidet dann, welcher dritte Punkt euch noch Bauchschmerzen bereitet.

Diese drei Aufgaben werdet ihr ab nun bearbeiten – bis sie verschwunden sind.
Ist eine Aufgabe erledigt, habt ihr vielleicht noch andere große Tasks die nachrücken – oder ihr habt Glück und euer Leben entspannt sich wieder.

Wie auch immer es sein mag: legt den Fokus auf diese drei To Dos.

2 – Überflüssige Termine fliegen aus dem Kalender

Wenn euch alles über den Kopf wächst, priorisiert euren Kalender. Das gilt sowohl für die Arbeit als auch für das Privatleben.
Ein Kaffee-Date mit der Freundin? Bringt euch höchstwahrscheinlich nicht weiter – also raus damit.
Die Kinder müssen zum Turnen? Das wird jemand für euch übernehmen müssen.
Ein Projekt, dessen Deadline noch weiter in der Zukunft liegt? Kann eine Woche warten.

Schafft euch Freiräume. Priorisiert, was wichtig ist und was euch in diesem Moment Luft verschafft, damit ihr die großen Brocken, auf die ihr euch fokussiert, aus dem Weg räumen könnt.

3 – Macht euch einen Plan!

Sobald euer (Arbeits-) Tag beginnt, setzt ihr euch hin und schreibt auf, was ihr zu tun habt.
Auch hier geht ihr am besten nach der Eat that Frog – Methode vor: den größten Frosch zuerst.

Beachtet unbedingt: Plant euch Pausen ein und überladet eure To Do Liste nicht mit Tasks.
Es ist für das Mindset viel besser, wenn ihr Aufgaben hinzufügen könnt, als dass ihr Aufgaben am Ende des Tages nicht geschafft habt.

Bedenkt: ihr braucht ca. 40% der Arbeitszeit als Puffer.
Wenn ihr 6 Stunden zum arbeiten habt, lasst ihr fast 2.5 Stunden frei. Ihr werdet diese Zeit brauchen; denn wir gehen alle auf Toilette, werden in der Arbeit unterbrochen und müssen etwas essen. Manchmal sind die Aufgaben auch zeitintensiver als gedacht.

Außerdem vergesst die Pausen nicht! Konzentrierte Arbeit ist für einen geübten Menschen max. 30 Min am Stück möglich. Anschließend braucht ihr eine kurze Pause.
Hier bietet sich bspw. die Arbeitsweise nach Pomodoro an.


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4 – Das richtige Mindset macht’s!

Alles hilft nichts, wenn die Einstellung nicht stimmt.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr sowieso nicht alles schaffen könnt und demotiviert auf das Sofa sinkt.. Dann wird es so und so nichts.

Seid euch im Klaren darüber, dass ihr diese Aufgaben erledigen könnt. Ihr werdet Herr der Lage sein – und euch zu Recht im Anschluss auf die Schulter klopfen dürfen.

Wenn ihr eine Motivation benötigt, um an das Ziel zu kommen: versprecht euch eine Belohnung!
Der Weg ist lang? Dann erarbeitet Teilschritte, die mit kleinen Belohnungen gespickt sind.

Wer sagt denn, dass sich Eltern nicht belohnen dürfen, wenn sie hart arbeiten? Warum belohnen wir immer “nur” unsere Kinder?
Auch wir Eltern haben ein “Gut gemacht” verdient. Und wenn es uns niemand sagen will: dann besorgen wir uns unser Lob selber.

Niemand sagt, dass es einfach ist.

Nein, einfach ist vieles, aber Kind, Familie und Karriere zu vereinbaren ist und bleibt einfach ein Tanz auf heißen Kohlen.
Manches Mal hat man das Gefühl nur zu verlieren und den Überblick zu verlieren, weil man zu viele Bälle in der Luft halten möchte.

Und hier kommt der letzte kleine Tipp – der in klassischen Sinne aber kein “Win” ist. Jedenfalls nicht sofort.

5. Let it go.

Für manche Dinge lohnt es sich nicht zu kämpfen. Entweder, weil man weiß, dass es unmöglich ist, das Ziel zu erreichen, jedenfalls in dieser Situation.

Es gibt ein Zitat, dass besagt:

Man muss wissen, in welche Schlacht man ziehen muss, um den Krieg zu gewinnen.

Nicht jede Schlacht ist es wert gekämpft zu werden.
Manche Dinge nehmen viel Platz in unserem Leben ein, aber am Ende.. bringen sie uns vielleicht für den Aufwand zu wenig Outcome.
Und genau dann ist es Zeit zu sagen: I don’t care.

Lernt zu erkennen, wann es Zeit ist, Dinge los zu lassen und wann sie uns in unserem Tun bremsen.
Dann kann man nämlich voller Tatendrang an die Dinge gehen, die einen wirklich im Leben voran bringen.

Ein später “Win”, aber es ist ein Win.


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About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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