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Arbeiten im Homeoffice – 8 Tipps, wie du es richtig rockst!

Langsam enden die Sommerferien in Deutschland und alle berufstätigen Eltern gehen zurück in den Alltagstrott der Arbeit.
Wieder startet das Leben mit dem Kampf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – und umso glücklicher sind einige, die im Homeoffice arbeiten dürfen.

Es erleichtert vieles – kann man doch seine Mittagspausen effektiv nutzen und nicht nur schnell etwas leckeres zaubern, sondern auch eine Waschmaschine ausräumen, oder schnell einmal durchsaugen.

Arbeiten im Homeoffice – 8 Tipps, wie du es richtig rockst!

Allerdings will das arbeiten im Homeoffice auch gelernt sein – denn Ablenkungen warten an jeder Ecke; und schließlich möchte doch niemand einen Rüffel dafür bekommen, dass er seine Arbeit nicht erledigt, oder?

Deswegen folgen nun die 8 besten Tipps, wie du im Homeoffice richtig rockst (und vielleicht sogar noch etwas produktiver bist, als im Büro):

  • 1. Zieht euch an!
    Es klingt banal, aber manchmal muss man sein Gehirn überlisten: richtet euch her, wie an einem normalen Arbeitstag!
    Haare kämmen, Schminken, anziehen wie als würde man ins Büro gehen: das hilft dem Kopf zu verstehen, dass man jetzt arbeiten geht.
  • 2. Einen Arbeitsplatz herrichten
    Wer gut und produktiv arbeiten möchte, braucht einen Arbeitsplatz. An diesem Platz sind keine Dinge erlaubt, die nicht mit dem Arbeiten an sich zu tun haben
  • 3. Benachrichtigungen ausstellen
    Natürlich sollte man während des Homeoffice genau so erreichbar sein, wie im Büro. Aber Instagram, Pinterest & Co haben Sendepause, damit man konzentriert arbeiten kann.
    Schließlich werden sie ja im Büro auch ignoriert.
  • 4. Pause machen!
    Das ist doch der beste Teil! Während wir im Büro quasi automatisch Pausen einlegen, weil die Kollegen zu einem kurzen Smalltalk vorbei kommen, man an der Kaffeemaschine über den letzten Urlaub plaudert – so fällt das im Homeoffice aus.
    Deswegen sollte man sich selber feste Zeiten zur Pause auferlegen. Denn nur mit Erholungspausen kann man wirklich produktiv arbeiten. Hier hilft zum Beispiel das Pomodoro Prinzip.
  • 5. To Do Listen schreiben
    Mehr noch als im Büro lohnt es sich eine To Do Liste für den Tag zu schreiben. Warum?
    Weil man durch viele potentielle Ablenkungen nicht den Überblick über die geleistete Arbeitet behält.
    Als erfahrener Arbeitnehmer sollte das Aufstellen einer Liste mit Aufgaben für den Tag unproblematisch sein, weil man i.d.R. weiß, was man an einem Arbeitstag leisten kann.
  • 6. Einfach auch mal nicht erreichbar sein!
    Die Idee finden einige anfangs seltsam, fördert aber die Produktivität. Einfach das Telefon einmal lautlos stellen und konzentriert an einer Aufgabe arbeiten. So wird man schneller fertig (und das Ergebnis ist meistens auch noch besser!).
  • 7. Kernarbeitszeit etablieren
    Dieses gilt sowohl für sich selbst, als auch für die Kollegen, die vielleicht im Office sitzen.
    Es ist sinnvoll einmal Kernarbeitszeiten zu kommunizieren, so zum Beispiel: ich bin immer spätestens ab 8 Uhr erreichbar. Meine Mittagspause mache ich immer um 13 Uhr.
    Das hilft sowohl den Kollegen, als auch einem selbst. Und wenn man diese Zeiten an die Kollegen weitergegeben hat, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man sich auch wirklich daran hält.
  • 8. Feierabend machen – und einhalten.
    Nur, weil man aus dem Homeoffice gearbeitet hat, heißt das nicht, dass man noch erreichbar sein muss, nur weil die Kollegen einen nicht haben in den Feierabend gehen sehen. Wenn Feierabend ist, ist Feierabend!

Und dann wären da noch diese Ideen.

Wer einen tatsächlichen Raum als Büro sein Eigen nennen darf, dem sind folgende Tipps mit an die Hand gegeben:

  • Das Arbeitszimmer ist nicht da, um sich “wohl” zu fühlen (im klassischen Sinne). Es sollte funktionell und gemütlich sein. Ablenkung sollte ausgeschlossen werden.
    Blumen sind ein gutes Element, um einen Raum wohnlich zu gestalten, sie lenken aber nicht ab, wie zum Beispiel eine Wand mit interessanten Büchern oder Bildern.
  • Ein klarer Duft hilft beim konzentrieren. So kann Bergamotte, Zitrone, Lavendel, Rosmarin und Pfefferminz helfen die Konzentration zu unterstützen. Mehr Infos gibt es dazu hier zu lesen.
  • Ein Arbeitszimmer lässt auch von der Steuer absetzen. Hier hilft der Steuerberater bei der Eingabe. Genauere Infos hierzu kann man aber schon einmal hier nachlesen.
  • Wenn man die Möglichkeit hat, eine zweite – bequeme – Sitzmöglichkeit zu installieren, bietet sich das durchaus an.
    Manchmal hilft es die Position zu wechseln, wenn man im Denkprozess nicht weiter kommt. Das Arbeitszimmer zu verlassen lenkt in solchen Fällen zu sehr ab (die Waschmaschine ruft, der Geschirrspüler etc pp); aber ein kleiner Umzug in den bequemen Sessel wirkt Wunder.
  • Eine Abstellkammer ist kein Büro.
    Wer schon einmal darauf geachtet hat, dem wird aufgefallen sein, dass Büroräume immer hell und lichtdurchflutet sind.
    Genauso sollte sich auch das eigene Büro gestalten. Natürliches Licht hilft bei der Konzentration – mehr dazu hier.

Zuhause arbeiten will gelernt sein

Aus dem Homeoffice zu arbeiten ist etwas, das man lernen muss. Man muss sich daran gewöhnen, keine Kollegen zu sehen, sich selber zu motivieren und seine Tasks zu erledigen, die Arbeitsbezogen sind (und nicht den ganzen Tag zu bügeln und Wäsche zu waschen 😉).

Auch wenn man nur einen Tag in der Woche zuhause ist, sollte man sich etwas Zeit geben, sich an die Situation zu gewöhnen – und man sollte sich Fehler zugestehen.
Es klappt eben nicht immer alles – und ebenso wie an manchen Tagen im Büro läuft manchmal einfach gar nichts.

Hier hilft nur noch ein kleiner, weiterer Tipp:

  • Wissen, wann man am produktivsten arbeitet!
    Man ist unterschiedlich produktiv zu unterschiedlichen Tageszeiten – manche Leute arbeiten morgens um 5 Uhr gut, andere erst ab 15 Uhr.
    Wenn der Arbeitgeber es zulässt, bietet es sich an, die Zeiten an die Produktivität anzupassen.
    Hier kann man beispielsweise später starten, wenn man absolut kein Morgenmensch ist, oder aber man ist schon morgens früh am PC, wenn andere noch tief schlafen. Wichtig ist hier nur die richtige Kommunikation, damit keine Missverständnisse mit den Kollegen aufkommen.

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About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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