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Autoreisen mit Kind: Papa, wie lange noch?

Nehmen wir die ultimative Lösung gleich vorweg: Geduld. Viel Geduld.

Wer mit Kind verreist, braucht Geduld, egal wie man sich fortbewegt. Fährt man mit dem Auto, mag das einige Vorteile bieten, aber man steht auch vor der Herausforderung für die Dauer der Fahrt die Kinder unterhalten zu müssen.

Wenn wir uns alle vom Job, von der Schule, der Krippe und dem Kindergarten verdientermaßen erholen wollen, steht noch die Prüfung der Anreise zum Urlaubsort vor uns – in der Hoffnung, dass alle gut gelaunt am Urlaubsort ankommen.

Autoreisen mit Kind: Papa, wie lange noch?

Damit die Autofahrt – egal wie lange sie dauern mag – trotzdem ein Erfolg wird und alle Beteiligten gut gelaunt am Ziel ankommen, findet ihr hier die ultimativen Tipps für eine (lange) Autofahrt mit Kind(ern).

  • Gelassenheit.
    Was auf jeden Fall dabei sein muss, ist Gelassenheit. Bei langen Autofahrten ist es wichtig auch fünfe einmal gerade sein zu lassen. Ja, manche Dinge laufen nicht ideal, aber vielleicht sollte man sie einfach laufen lassen. Weil schlimmer geht immer.
  • Let’s make it a happening!
    Macht ein Event aus der Fahrt.
    Der Nachwuchs steht auf McDonald? Augen zu und durch. Wenn man nach der ersten Nachfrage “Wie lange noch” ins Rennen wirft, dass das Mittagessen heute von Ronald McDonald gekocht wird – dann steigt die Vorfreude und die gute Laune ist gesichert.
    Oder tut es ein neuer Disneyfilm? Eine neue Toniefigur?
  • Ausgedehnte Pausen
    Wer länger pausiert, ist später da.
    Ja, mag richtig sein. Aber wer länger pausiert, hat auch mehr gute Laune.
    Für Kinder ist die Zeit noch zäher, als für uns Erwachsene. Und die Beschäftigung ist manchmal noch schwieriger.
    Wenn man den Kindern aber eine gute Portion Auszeit von der Fahrerei gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Frustration kommt, geringer.
    Über raststaetten.de könnt ihr übrigens bequem die Raststätten auf eurer Reiseroute vorab checken und so sehen, ob es beispielsweise eine Spielplatz für Kinder gibt, oder etwas anderes, was euer Herz begehrt.
  • Genügend Proviant dabei haben
    Man weiß nie, in welchem Stau man landet – und dann möchte man keine Kinder auf dem Rücksitz haben, die Hunger leiden.
    Auch wenn man plant nur an Raststätten zu essen, sollte man unbedingt genügend Essen dabei haben.
  • Der frühe Vogel fängt den Wurm
    Die Kinder sind noch klein und schlafen gut im Auto? Dann wäre es eine Option früh am Morgen (und mit früh am Morgen meine ich mitten in der Nacht ;)) zu starten.
    Schlafende Kinder können nicht fragen, wie lange es noch dauert.
  • Kopfhörer
    Auch wenn Kopfhörer für Kinder nicht ideal sind – die Dosis macht das Gift.
    Wer sonst auf Kopfhörer verzichtet, darf auf Autoreisen gerne welche ausgeben.
    Und zwar einfach aus dem Grund, das auch bei Eltern die Laune sinkt, wenn der Lieblingsfilm / Lieblingstonie zum dreihiundertsiebunfünfzigsten Mal läuft.
    Auch Eltern haben ein Recht auf gute Laune und unstrapazierte Nerven.
  • Gegen den Strom fahren
    Wer seine Reisen individuell planen kann, sollte gegen den Strom fahren. Samstags in die Ferien starten? Unbedingt vermeiden, wenn möglich. Denn jeder Stau verursacht schlechte Laune.
    Der ADAC gibt regelmäßig Empfehlungen raus, wann man nicht fahren und welche Autobahnen man meiden sollte.
  • Mit den Kindern planen
    Wenn man die Kinder während der Reise in seine Gedanken einbezieht, ist das die Hälfte der Miete.
    Zum Beispiel könnte man die nächste Pause machen, wenn das nächste Hörspiel vorüber ist: dann sinkt die Wahrscheinlich einer Wann-sind-wir-endlich-da-Frage um einige Prozentpunkte.
    Größere Kinder können anhand einer Karte die Reise verfolgen und versuchen selber die veranschlagte Zahl an Pausen taktisch zu planen. Es gibt viele Möglichkeiten Kinder einzubinden – man muss sie nur finden.

Man muss das Rad nicht neu erfinden

Lange Autofahrten mit Kind bedürfen einer gewissen Planung – und der Rest ist einfach nur ein Quäntchen Glück. Haben die Kinder gut geschlafen? Gute Laune?

Hat man selber gut geschlafen? Und ist ausgeruht?
ist man gut in den Tag gestartet und ausgeglichen?

Den ultimativen Tipp für x Stunden Autofahrt mit Kindern habe auch ich nicht parat – aber wenn ihr die obigen Tipps beherzigt, wird die Fahrt für alle gemeinschaftlich angenehmer.

Geduld ist und bleibt das Wichtigste für Reisen mit dem Auto. Und eben ein bisschen Glück.

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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