Mindset Schulkinder Zeitmanagement

Einschulung 2019 Teil 1 – Abschied aus der Krippe / Kindergarten

Ich freue mich, dass ich euch heute den Start einer Serie bekanntgeben darf, der sich mit der Einschulung 2019 befasst.
Ein Thema, dass einige Eltern in der Republik gerade beschäftigt.

Die Serie wird sich in – vorerst – vier Teile aufsplitten:

  • Abschied aus dem Kindergarten – mit Tipps, wie man den Kids etwas Freude bereiten und ihnen den Abschied etwas erleichtern kann, worüber sich Erzieher als Geschenk freuen und worüber eher nicht.
  • Was kommt in die Schultüte? Tipps, Empfehlungen und mehr
  • Schulmaterial – Tipps für Schulmaterial vorbei am großen A-Riesen
  • Digitale Schul-Welt – Schüler und Mobilfunkgeräte

Einschulung 2019

Wir haben Juni 2019 und die Einschulung der Erstklässler steht kurz bevor. Brandenburg startet am 03. August als erstes Bundesland mit den neuen Schülern, als letztes dürfen die kleinen Schüler in Baden Württemberg am 21. September 2019 die Schulbank drücken.

Einschulung – aufregend für die ganze Familie

Wenn das Kind aus dem Kindergarten in die Schule wechselt, ändert sich die Familiendynamik noch einmal komplett.
Haben sich einige Strukturen über die Krippen- & Kindergartenzeit eingespielt, weil die Eltern ihre Betreuungszeiten (relativ) frei wählen durften, so wird durch das Schulsystem nun alles aufgebrochen.

Möglicherweise müssen Arbeitszeiten angepasst, Hortplätze gesucht oder Oma und Opa akquiriert werden.

All dies verdient eigene Aufmerksamkeit, aber heute geht es erst einmal um den Schritt vorab: den Abschied aus dem Kindergarten.

Der Abschied aus dem Kindergarten

Der neue Start endet erst einmal mit einem Ende – dem Ende des Kindergarten.
Ein bewegender Moment, denn auf einmal sind die Kinder “groß” und werden zu Schulkindern.

In einigen Kindergärten feiern die Kinder gemeinsam das Ende der schönen Zeit und laden Eltern und Geschwisterkinder dazu.
In anderen Kindergärten werden “nur” Schultüten gebastelt, aber Feiern gibt es keine – da ist wahrscheinlich jeder Kindergarten einzigartig.

Was allerdings alle Eltern gemeinsam haben, ist die Frage: Was schenken wir den Betreuern?

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Kleine Geschenke als Dankeschön an die Betreuer

Wichtig, bevor man sich ein Dankeschön überlegt: bitte erkundigt euch – zum Beispiel bei der Leitung -, ob die Erzieher Wert-Geschenke (wie zum Beispiel Gutscheine) überhaupt annehmen dürfen.
In privaten Einrichtungen ist das in der Regel unproblematisch, in öffentlichen Kindergärten sieht es da häufig anders aus.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: die Erzieher freuen sich i.d.R. sehr über Gutscheine.
Meistens kennt man die Pädagogen ja nun doch nicht gut genug, um eine richtig persönliches Geschenk zu überreichen, sodass ein Gutschein seinen Zweck mehr als erfüllt.

Besonders bieten sich Gutscheine an, die mehrere Geschäfte umspannen, sodass auch wirklich jeder etwas findet:

  • Einkaufszentren verkaufen z.B. Gutscheine
  • Wunschgutschein bietet zum Beispiel mehr als 500 Partner an, bei denen man den Gutschein einlösen kann.

Persönliche Geschenke

Persönliche Geschenke liegen vielen Eltern besonders am Herzen, weil sie etwas geben wollen, dass ihre Dankbarkeit widerspiegelt.

Hier sollte man folgendes Bedenken:

Erzieher geben gemeinhin jedes Jahr Kinder in die Schule ab. Wenn sie nun also schon einige Jahre dabei sind, ist der 23. Kissenbezug mit Kinderhänden darauf vielleicht einfach nicht mehr wünschenswert. Dies sollte man unbedingt bedenken, wenn man sich überlegt etwas zu gestalten.

Die Erzieher sind sicherlich nicht undankbar, aber ganz ehrlich: wer will im Privatleben auch noch Kinderhände auf dem Sofa? Feierabend ist auch bei den Kindergärtnern Feierabend.

Wer dennoch auf persönliche Geschenke nicht verzichten mag, kann sich möglicherweise an einer Kleinigkeit gütlich tun.
Wer Inspiration sucht, schaut gerne einmal in den Highlights meines Instagram-Profils unter “Abschied Kita” vorbei, da habe ich euch ein paar Ideen gezeigt (zum Beispiel etwas mit Schokolinsen, mit Merci-Schokolade etc).

Persönliches für die Einrichtung

Möchte man gerne eine persönliche Note hinterlassen würde es sich eher anbieten in Rücksprache mit der Einrichtungsleitung etwas zu gestalten, dass dem Kindergarten dient.
Vielleicht wird eine Sitzbank benötigt, die man entsprechend verzieren kann? Eine Kräuterschnecke darf angelegt, oder eine bestehende Wand gestaltet werden?

Dann ist die persönliche Note gegeben und der Kindergarten trägt einen Nutzen davon. Win-Win.

Fazit Abschiedsgeschenke

Es lohnt sich – wenn man ein wirkliches Geschenk machen möchte – mit den Beteiligten offen und ehrlich zu sprechen.
Lieber ist die “Überraschung” (die wahrscheinlich keine ist, da die Erzieher jedes Jahr etwas geschenkt bekommen) dahin und das Geschenk kommt gut – als anders herum.

Als Ansprechpartner eignen sich hier auch der Elternbeirat oder die Leitung der Einrichtung.

Übergangshilfe für die Kinder

Während man also überlegt, was man den Erziehern Gutes tun könnte, kreisen unsere Gedanken ebenfalls um unsere Kinder, denen wir zum “Start in den Ernst des Lebens” nur das Beste wünschen – und eine gute Zeit.

Einigen Kindern fällt der Abschied aus dem Kindergarten leichter, andere tun sich schwer – wie überall.
Ein Ende ist es aber in jedem Fall Traurigkeit – egal in welchem Maße – vorprogrammiert.
Man lässt alte Freunde gehen, geliebte Gewohnheiten werden geändert und die Erwartungen an den kleinen, großen Menschen steigen.

Um den Aus- & Einstieg zu erleichtern hier ein paar Tipps, wie man den Übergang schön gestalten kann:

  • Auch Kindergartenkinder können Kindergarten-Freundebücher ausfüllen. Beim großen A gibt es eine tolle Auswahl (die sicher auch über regionale & kleine Buchhändler zu beziehen sind).
    So bleiben die Erinnerungen erhalten und das Ausfüllen des Buches bereitet gleich doppelte Freu(n)de.
  • Wenn es kein offizielles Abschiedsfest im Kindergarten gibt, kann man ein kleines Get-together organisieren.
    Als Location bieten sich hier entweder private Gärten oder ein Jugendtreff in der Nähe an.
    Wenn jeder eine Kleinigkeit zu Essen und zu trinken mitbringt, ist ruckzuck eine kleine Party im Gange.

Um den kleinen Schulstartern noch ein bisschen mehr Freude mit auf den Weg zu geben, habe ich für die angehenden Erstklässler einen kleinen Schulcountdown entwickelt, den man ausdrucken und an die Wand hängen kann, sodass morgens nach dem Aufstehen direkt ein Kreuzchen gemacht werden kann. Da vergehen die letzten 20 Tage bis zum Schulstart noch schneller!

Um den Download zu bekommen, meldet ihr euch einfach bei meinem Newsletter an, den ihr dann 14tägig mit Infos über Zeit- & Selbstmanagement erhaltet.
Und als Dankeschön dafür bekommt ihr die zwei tollen Templates für eure Kids.

Weitere Infos, Ideen und Austausch findet ihr übrigens in diversen Facebook-Gruppen: FulltiME Community, Einschulungsgruppen hier, hier und hier.

Zeitmanagement für die Eltern

Dieser Artikel geht recht zeitig für den ersten Schulstart im August – für einige Leser vielleicht überraschend früh – online.
Aber es ist wie mit Weihnachten: auf einmal ist Heiligabend und man hat noch keine Geschenke 😉 .
Deswegen möchte ich an dieser Stelle gerne eine kleine Starthilfe geben und sagen: Nutzt am Abend (es muss ja nur ein / zwei Mal die Woche sein!) ein paar Minuten, liebe Eltern, um euch Gedanken zu machen. Dann bleibt der Stress kurz vor Schulstart nämlich aus, wenn die Einschulung 2019 auf einmal unmittelbar vor der Tür steht 😉 .

Und wie geht es weiter in der kleinen Serie?

Ich freue mich, dass es schon am kommenden Dienstag mit dem zweite Teil “Was kommt in die Schultüte” weiter geht. Stay tuned!


Teil 2 der Einschulungsserie

Was kommt in die Schultüte?
Mehr als 40 Ideen für die Schultüte deiner Kids.

Teil 2 der Einschulungsserie

Teil 3 der Einschulungsserie

Kinder und Handys sind so ein Thema: Wann ist die richtige Zeit für das erste Smatphone?
Sabine hat uns erzählt, wie sie es mit ihrer Tochter (8) handelt.

Teil 3 der Einschulungsserie

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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