Philosophie

Wenn Träume Wirklichkeit werden.

Es gibt diese Momente, in denen man als werdende Eltern in Tagträumen versinkt und sich fragt, wie es wohl sein wird, als Mama und Papa.

Man sieht sich im Sommer eine Weinschorle schwenkend im Garten sitzen, das Kind spielt im Sandkasten (kurzer Einwurf: Kind zu lange wach? Oder latenter Trinker? In der Realität kommt das doch nie zusammen 😂), die Sonne scheint.. Eine schöne Vorstellung.

Wenn Träume Wirklichkeit werden.

Und sein wir ehrlich: wir haben uns alle so etwas oder ähnliches einmal vorgestellt.

Ich muss gestehen, dass mir so etwas lange nicht passiert ist.

Aber seit unsere Tochter zwei Jahre alt geworden ist, kommen diese Momente immer häufiger.
Momente, in denen ich selbstbestimmt etwas tun kann und das Kind zufrieden neben dran spielt.

Zum Beispiel jetzt: ich sitze am Gartentisch, trinke einen Kaffee und meine Kleine spielt im Sandkasten (respektive ersäuft jedes einzelne Sandkorn mit Wasser – aber was will man auch sonst bei 28 Grad in der Sonne machen??).

Zwischendurch erklärt sie mir wortreich, dass sie Eis backt, Kuchen und Enten (💁🏼‍♀️) – und ist einfach happy.
Und ich auch.

Natürlich genieße ich das gemeinsame Spielen mit ihr, aber seien wir doch mal ehrlich: ich habe andere Interessen als Sand-Eis.
Ich freue mich, wenn ich meinem Magazin etwas Leben einhauchen kann, das Kind freut sich, wenn es im Sandkasten buddeln darf.

Und so bin ich glücklich, dass sie sich nun eine Weile (also so eine lange Weile, in der es sich lohnt diesen Artikel zu beginnen!) mit sich alleine beschäftigen kann und ich meinem Hobby nachgehen kann. Parallel mit ihr. Gerade könnte mein Leben kaum besser sein.

(Für alle die sich fragen, was mein Mann so macht: der sitzt im Wohnzimmer und schaut GoT 😂 Jeder gerade, wie es ihm am besten gefällt!)

Liebe müde, fremdbestimmte Eltern: habt Geduld.

In den letzten zwei Sommern haben wir hier einfach nur funktioniert.

Haben ihn 2017 drinnen verbracht, weil unsere frisch, aber viel zu früh geschlüpfte Kleine mit den heißen Temperaturen nicht klar kam.

Haben 2018 einem kleinen, gerade laufen lernenden Menschen, der sich alles in den Mund gesteckt hat, Geleitschutz durch den Garten gegeben und gehofft, dass sie nicht weh tut oder etwas isst, dass nicht essbar ist.

Abends waren wir zu k.o., um überhaupt noch irgendwas zu schaffen.
Weit weg davon einen Wein aus dem Keller zu holen und sich in den Garten zu setzen. Sehr weit weg.

Aber: es geht vorüber. Versprochen.

Dieses Jahr haben wir endlich wieder etwas Sommer und Selbstbestimmheit zurück.
Wir können ein wenig das gute Gefühl genießen und auch das Kind ist glücklich (war es aber in den vergangenen zwei Sommern auch😄).

Auf einmal war es da.
Überraschend, zugegeben.
Aber ganz und gar nicht unerwünscht.

Ihr lieben Eltern, die ihr gerade eure Kinder durch den Garten begleitet, die sich nur in der Mittagspause mal kurz hinsetzen können und sich fragen, ob es irgendwann mal besser wird:

Ja, es wird.

Diese Träume, dass man ganz Rosamunde-Pilchermäßig irgendwann mal zusammen sitzt und jeder für sich ist und alle gemeinsam glücklich: das kommt.
Versprochen.

Haltet einfach nur durch.

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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