Gesundheit Mindset

Update: Ohne Nachsorgehebamme

Vor einer Woche habe ich euch einen Artikel zum Thema “Ohne Nachsorgehebamme” aus meinem privaten Blogarchiv zur Verfügung gestellt – und dieser Artikel könnte aktueller nicht sein.
Denn leider besteht diese Problematik nach wie vor.

Heute folgt dann der zweite Teil, in dem ihr nachlesen könnt, was für eine unglaublich tolle und herzliche Resonanz ich auf den Artikel damals bekommen habe. Hoffentlich bringt er auch hier vielen von euch einen Mehrwert.

Viel Spaß beim Lesen!

Update: Ohne Nachsorgehebamme

Kürzlich ging in der Früh mein Artikel um die Thematik “Ohne Nachsorgehebamme” online – und Leute, Wahnsinn!
Euer Feedback hat mich unglaublich geflasht.
Ihr habt euch so zahlreich und mit so vielen tollen und genialen Tipps bei mir gemeldet, dass ich es allen, die in einer ähnlichen Situation sind, schuldig bin, diese Ratschläge hier aufzuführen.

Diese Hilfe soll nicht nur mir zu Gute kommen!

Eure Tipps für Mütter ohne Nachsorgehebamme

  • Danke an Nani, die mir den Tipp gab mir folgendes auf den Weg: Milchpumpen bekommt man von einem Kinderarzt auf Rezept für 4 Wochen ausgestellt – Frauenärzte stellen ein Rezept für 2 Wochen aus. (Danke auch an Frau Muemmel für den Tipp!)
    Außerdem kann man in einigen Apotheken Waagen ausleihen, um die kleinen Zwerge nach der Geburt auch wiegen zu können (damit ihr checken könnt, ob sie ihr Geburtsgewicht wieder bekommen haben).
    Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Seite www.wellcome-online.de – Angela Merkel hat die Schirmherrschaft für diese ehrenamtliche Organisation, die sich für “moderne Nachbarschaftshilfe” einsetzt. Ein toller Tipp!
  • Lilafee gab mir den Ratschlag, dass eine Stillberatung vor Ort durchaus sinnvoll sein kann. Schmeißt Google an, Ladies!
  • Semi gab mir den Hinweis, dass ein Säuglingspflegekurs eine gute Hilfe wäre; schaut euch in eurer näheren Umgebung danach um! Kosten in München liegen bei ca. 35€ p.P. Ich habe mich direkt für einen Kurs eingetragen.
  • Über Umwege habe ich noch herausgefunden, dass es in einigen Hebammenzentren sogenannte “offene Sprechstunden” gibt, zu denen man kommen kann. Sucht danach und nutzt diese Möglichkeit.
  • Eine weitere tolle Website ist www.elternleben.de – eine Unterseite von wellcome-online.de. Hier könnt ihr sogar eine Onlineberatung in Anspruch nehmen. Schaut euch hier unbedingt ganz genau um!
  • Googlet etwas in der Richtung “Hebammennetzwerk” die liebe Lisahei143 hat sich an das Netzwerk in Bonn gewendet. Hier wurde so lange bei der Suche nach einer Hebamme geholfen, bis sie eine gefunden hatte. Toll!

Leute, ihr seid Wahnsinn!

Und dann ist da noch der wichtigste Rat, den mir viele, viele von euch gegeben haben: Redet darüber! Nutzt eure Familie, eure Freunde als Infoquelle. Fragt, fragt, fragt.
Wenn ihr in sozialen Netzwerken unterwegs seid: Nutzt sie! Ihr werdet sehen: die Hilfe ist da.

Ich bin unheimlich gerührt darüber, wie viel Anteilnahme ihr mir habt zukommen lassen. Es hat mir so sehr geholfen, dass ihr mir so viele, tolle Tipps gegeben habt, mit denen ich nicht annähernd gerechnet habe.

Auch wenn ich vor der Veröffentlichung des gestrigen Artikels nicht wirklich Bedenken hatte, dass wir das hinbekommen, so bin ich seit heute noch viel sicherer, dass es gehen wird. Dort draußen gibt es Hilfe für Menschen wie uns, die durch das Raster gefallen sind.

DANKE!

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

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