Zeitmanagement

6 Zeitmanagement-Hacks, die erfolgreiche Frauen nutzen

Es gibt sie da draußen – die Frauen, die wir alle mit offenem Mund anstarren und bei denen wir uns fragen: was hat sie, was ich nicht habe?

Ihre Haare liegen immer perfekt, die Stöckelschuhe sind immer sauber, die Kleider adrett, die Kinder sauber angezogen und gekämmt, sie backt Kekse, auch wenn man kurzfristig Sonntags nachfragt, ob sie bis Montag welche in den Kindergarten mitbringen kann und die auch spontan den Freund des kleinen Sohnes vom Geigenunterricht mit nach Hause nehmen kann, weil einem selber gerade das Leben über den Kopf wächst.

6 Zeitmanagement-Hacks, die erfolgreiche Frauen nutzen

Korrekter wäre es folgende Frage zu stellen: Was weiß sie, was ich nicht weiß?
Und die Antwort ist so einfach wie simpel: sie weiß mit ihrer Zeit umzugehen. Sie hat ihren Kalender im Griff – und nicht ihr Kalender sie.

Das gute daran ist: wir können alle lernen, was diese durchorganisierten Frauen schon lange wissen.
Und noch viel besser: es ist nicht schwer. Und zwar so gar nicht!

1 – Werde Herr über deinen Kalender

Der erste Punkt ist essentiell. Werde Herr über deinen Kalender.
Klingt so, als wäre man es eh?
Nein. Viel zu häufig lassen wir unsere Kalender unser Leben übernehmen und merken es nicht einmal.

Leute, die ihre Kalender nicht im Griff haben, würden sagen: sie leben in den Tag. Ja, das tun sie.
Und wenn ein Termin “reinkommt” sind sie eifrig bemüht diesen irgendwie in den Kalender zu quetschen.
Gerne verschieben solche Personen auch Termine kurzfristig oder sagen sie ab: “weil etwas dazwischen gekommen ist.”
Kennt ihr? Bestimmt.

Solltet ihr euch selber wieder erkennen, möchte ich sagen: holt euch euer Leben zurück.
Gönnt euch ein paar Minuten Zeit, in denen ihr euch die kommende Woche vor die Brust nehmt. Schaut, welche Termine fix sind, unumgänglich und wie viel Zeit sie in eurer Woche einnehmen.

Wenn ihr eine gewisse Routine in der Planung habt, werdet ihr sehen, dass es euch schnell von der Hand geht und vor allem, wie viel Zeit es euch einspart.

2 – Strukturiere deinen Tag

Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten durch den Tag zu kommen – wir empfehlen euch aber eine klare Struktur reinzubringen.

Termine, die unaufschiebbar sind, werden als erstes fest im Tag verankert sind.
Arbeitstermine, Arzttermine, Amtstermine – Termine dieser Art
Darum herum gibt es Dinge, die keinen Aufschub dulden, die sind als nächstes au der To Do Liste.

So baut sich die Liste dann weiter und weiter auf und ihr bekommt einen guten Überblick über die Dinge die zu tun sind und wie viel Zeit sie vereinnahmen.

Der Aufbau von “Wichtig” zu “Unwichtiger” ist hier durchaus sinnvoll, weil man sieht, was zu tun ist und mit wie viel Energie man durch den Tag muss. Gibt es viel unaufschiebbares zu tun? Dann mit voller Energie ran.
Die Zeiten sind ruhiger? Dann bietet sich endlich die Möglichkeit auch einmal die Dinge abzuarbeiten, die weiter unten auf der Liste stehen.

Kleiner Bonustipp: Plant euch für größere Aufgaben etwas mehr Zeit ein – es ist einfacher freie Zeit neu zu verplanen / zu nutzen, als nicht vorhandene Zeit irgendwie wieder reinzuholen.

Auf jeden Fall wisst ihr am Ende des Tages, was ihr getan habt und ihr werdet motiviert in den Feierabend gehen – egal, ob es der Feierabend vom Job, oder der finale Feierabend auf dem Sofa ist, weil die Kinder schlafen.

3 – Priorisiere – und freue dich!

Es gibt Tage, an denen einem alleine schon vom Blick auf die To Do Liste ein Gefühl überkommt, dass man das alles nie schaffen kann.
Kann man vielleicht auch nicht – und genau das zu erkennen und zu ändern, ist das Ziel.

Dadurch, dass du dir bei Punkt zwei ja bereits eine Liste angelegt hast, durch die du weißt, welcher Punkt wie wichtig ist, sollte dir eine Priorisierung leicht fallen.
Dinge, die nicht lebensnotwendig sind, werden gestrichen.

4 – Stoppe Multitasking!

Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber mir wurde Multitasking immer als etwas “tolles” und “erstrebenswertes” verkauft
Kann man Multitasking, kommt man weiter.

Heute sage ich: die 90iger wollen ihr Multitasking zurück!
Sollen sie haben. Denn Multitasking bringt viel, aber keine Produktivität.

Wenn ihr eure Tasks erfolgreich für den Tag beenden wollt, arbeitet die Aufgaben der Reihe nach ab. Konzentriert euch erst auf das Eine und dann auf das Andere. So funktioniert erfolgreiches Zeitmanagement!

5 – Finde deine produktive Uhrzeit!

Man sagt, dass Menschen in der Früh am kreativsten sind und hier besonders häufig gute Ideen haben.
Das mag seine Richtigkeit haben – es heißt aber noch lange nicht, dass man hier die effektivste Zeit des Arbeitens gefunden hat..

Ich bin ein Abendmensch. Wenn andere ins Bett gehen, drehe ich erst so richtig auf und erledige Dinge, die schon den ganzen Tag vor mir gelegen haben. Ab 22 Uhr kann man mit mir rechnen 😉 .

Andere wiederum sind Morgenmenschen und schaffen ganz besonders viel in der Zeit, wenn die Sonne gerade aufgeht.

Was auch immer die perfekte Zeit ist – man sollte sie kennen und genau dann den Stier bei den Hörnern packen.
Nutzt euren Antrieb, um etwas zu schaffen. Jetzt auf dem Sofa oder im Bett zu liegen wäre kontraproduktiv.

Ihr putzt um 23 Uhr am liebsten?
Na dann bitte ran an den Speck!

Blogartikel gehen euch morgens um 5:30 Uhr besonders gut von der Hand? Auf geht’s!

6 – Reviewe deine Woche!

Kritik ist etwas sehr wertvolles.
Als Instrument gibt sie uns die Möglichkeit an die Hand zu erkennen, an welchen Stellen wir bereits “gut” sind und an welchen Stellen wir uns noch verbessern sollten.

Selbstkritik sollten wir alle nutzen, um unser Leben zu verbessern. Niemandem – vor allem uns selbst! – ist es geholfen, wenn wir mit Zeitfressern weiterleben
Wenn wir unsere Woche reflektieren, können wir bereits nach kurzer Zeit erkennen, welche Termine uns mehr Zeit kosten, als wir denken, welche Dinge wir schneller erledigen als andere.

Jede Woche, in der wir uns mit unserer getaner Arbeit auseinander setzen, gewinnen wir etwas Zeit im Kalender, die wir wieder für andere Dinge nutzen können.

Resümee

Zusammenfassend ist also zu sagen: es gehört ein bisschen Disziplin und Leidenschaft dzau, wenn man möchte, dass (wörtlich!) am Ende der Woche etwas mehr Zeit für sich selber, für die Familie oder ein Hobby übrig bleibt.

Aber – und das kann ich euch aus voller Üerzeugung sagen – eine solche Planung verselbstständigt sich sehr schnell. Man bekommt schnell ein Gefühl für Termine / Zeit, die man verplanen muss und der Planungsaufwand wird von Mal zu Mal geringer. Und damit die Zeitersparnis noch größer.

Wagt euch einfach ran!

About the author

Claudia

Claudia

Gründerin & Chefredakteurin von FulltiME.
Vollzeitbeschäftigte Ehefrau und Mama einer Tochter.
"You are not too busy. It's just a matter of priorities".
Claudia möchte mit dem Magazin gerne zeigen, wie man Beruf, Familie und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bekommt.

2 Comments

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  • Also, ich sage ja auch gern mal Dinge ab, “weil was dazwischen gekommen ist” … weil das einfach so viel netter klingt als “Du hattest gerade keine Priorität.” 😂😂
    Priorisierung ist das Allerwichtigste meiner Meinung nach – und dann auch damit leben zu können, ohne schlechtes Gewissen… Zu oft setzt man Prioritäten ungünstig, weil man es allen Recht machen will.

    • Ich glaube sowas kommt immer auf die Leute an. Ich könnte das durchaus vertragen, aber andere können das eben nicht. Da muss man abwägen, finde ich.
      Und ja. Man muss richtig priorisieren “lernen”. Man leidet selber sonst am meisten!

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